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Städtepartnerschaftsverein

Reutlingen - Bouaké

               


18.10.2017 18:32 (6 x gelesen)


Hallo,
Es ist immer toll, wenn eine Person, die gut arbeitet gratuliert wird. Es ist im Moment ein Artikel in der Zeitung über Dodohoré, denn seine Schule als die beste von ganz Bouaké im Bereich des Soziallebens von Schulen gewählt wurde. Und das ist dank der Tätigkeiten vom Deutschclub, den er betreut. Sie lesen im Anhang nur ein Teil von den geführten Tätigkeiten.

Es freut mich sehr, dass die Leute endlich erkennen, dass Dodohoré sich so stark engagiert. Das freut mich sehr!!! Ich glaube Lycée Moderne Belleville hat das grosse Glück, seit der Zeit von Herrn Sékongo Kafalo, immer engagierte Lehrer zu haben.

Viel Spass beim Lesen.
Laka

Artikel von Professeur Dodohoré



05.03.2017 11:50 (331 x gelesen)

Hallo, Gestern war der Reutlingentag mit unseren Gästen aus Reutlingen. Alles war schön.
Lg.

Doum


Dr. Werner Ströbele, Kulturamtsleiter in Bouaké zu Gesprächen über eine Biogasanlage in der Partnerstadt.


Riesenstimmung und viele Teilnehmer machten auch dieses Jahr wieder den Reutlingen-Tag zu einem großen Ereignis in Bouaké.



11.12.2016 19:54 (476 x gelesen)



Am 14. Dezember ist Stand  Nr. 63 direkt neben der Marienkirche von 10:30 bis 20:30 Uhr geöffnet.

Bildnachweis: Deutsche Bahn

Wir bieten an: westafrikanischen Teepunsch (alkoholfrei), dazu Waffeln und leckere Schmankerl aus der Elfenbeinküste, zubereitet von unserem Vereinsmitglied Roseline und Hervé, der zur Zeit ein Freiwilliges Soziales Jahr hier verbringt.

Hervé hat extra den ganzen Tag Urlaub vom FSJ bekommen, um aktiv am Weihnachtsmarkt teilzunehmen. Er ist schon sehr gespannt auf sein erstes Erlebnis auf dem Reutlinger Weihnachtsmarkt.

Für die Besucher hat er außer selbst zubereiteten kulinarischen Köstlichkeiten auch jede Menge Informationen über sein Land und unsere Partnerstadt auf Lager.

Kräftig unterstützt wird er dabei von Mirjam Gross. Sie ist erst kürzlich von einem längeren Aufenthalt in Bouaké zurückgekommen, ihre Erfahrungen und Erlebnisse sind also noch ganz frisch.

Auch Kafalo Sekongo und weitere Vorstandsmitglieder des Städtepartnerschaftsvereins Reutlingen - Bouaké sind den ganzen Tag über für Gespräche und Fragen zum Thema Städtepartnerschaft bereit.

Ein Besuch am Stand lohnt sich! 



16.11.2016 11:36 (614 x gelesen)


Heute ist der 15. November 2016 ,das ist das Geburtstagsdatum unserer Ankunft in Deutschland für den Hospitationsaufenthalt.
Schon ein Jahr !
Ich erinnere mich, als ob das gestern war.
Ich bedanke mich bei allen, die von Anfang bis Ende uns geholfen haben, diese unvergeßliche und spannende Reise zu machen.
Ich würde gern nochmals eine solche Reise machen !
Liebe Grüße
Doumbia Soumaïla
Deutschlehrer an Lycée 2 von Bouaké. 



11.11.2016 18:54 (669 x gelesen)



»Stilbildender Künstler«


Musik – Der Städtepartnerschaftsverein Reutlingen-Bouaké und das franz.K holen den aus dem westafrikanischen Mali stammenden Musiker Salif Keita nach Reutlingen

REUTLINGEN. Der Städtepartnerschaftsverein Reutlingen-Bouaké und das Kulturzentrum franz.K haben schon mehrfach gemeinsam afrikanische Künstler nach Reutlingen eingeladen. In diesem Jahr ist es ihnen gelungen, einen der berühmtesten lebenden Musiker Afrikas für ein Konzert in die Achalmstadt zu holen: Am Sonntag, 13. November (20 Uhr) tritt Salif Keita im franz.K auf.

Keita hat viele Jahre im Exil in der Elfenbeinküste gelebt, zu der auch Reutlingens Partnerstadt Bouaké gehört. Der Städtepartnerschaftsverein Reutlingen-Bouaké wurde 2008 gegründet. Er zählt 30 Mitglieder, seine Arbeit finanziert er überwiegend aus Spendengeldern, wie die Vorstandsmitglieder Kafalo Sekongo, Sabine Gross, Holger Bergmann und Ingeborg Röthemeyer gemeinsam mit franz.K-Geschäftsführer Andreas Roth in einem Pressegespräch erklärten. Für das kommende Jahr ist eine Bürgerreise in die Partnerstadt – nicht zuletzt mit Kulturschaffenden – geplant, um die Kontakte auszubauen.

Ein Grenzgänger

Der Austausch mit Bouaké sei intensiver geworden, berichteten die Vorstandsmitglieder. Deutsch als Zweitsprache sei beliebt in dem westafrikanischen Land. Derzeit macht ein junger Mann aus Bouaké ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Bruderhaus-Diakonie.

Mit den »Amis de Reutlingen et de Bouaké« in der Elfenbeinküste pflegt der Verein einen regen Kultur-, Bildungs- und Meinungsaustausch. Salif Keita, ist 1949 in Djoliba in Mali geboren. »Es ist nicht alltäglich, dass es gelingt, einen stilbildenden, weltweit bekannten Künstler aus Afrika hierher zu holen«, sagt Andreas Roth. Einen »musikalischen Pfadfinder« nennt er ihn. Keita sei immer ein Grenzgänger gewesen und geblieben.

Der Sänger wurde als Albino geboren. Aufgrund dieses Gendefekts und der damit verbundenen weißen Hautfarbe wurde er in frühen Jahren diskriminiert. Auch seine adlige Herkunft machte ihm zu schaffen. Immer wieder bekam er zu hören, dass es sich für Adlige in Mali nicht gezieme, Musik zu machen.

Keita setzte sich in dieser Frage gegen seinen Vater durch. Er fing an, in Bars zu singen, machte zunächst eher traditionelle afrikanische Musik. Bekannt wurde er als Mitglied der Band Les Ambassadeurs (später Les Ambassadeurs Internationaux). Mitte der 80er-Jahre ging er nach Frankreich, wo er sich von der Band trennte. Seine Texte und die Themen der Lieder wandelten sich stark, er begann, seine eigene Musik zu machen, die traditionelle westafrikanische Musikstile mit Einflüssen aus Rock, Funk und Jazz verbindet.

Musikinstrumente, die Keita in seinen Stücken einsetzt, sind unter anderem Balafon, Djembe, Gitarre, Kora, Orgel, Saxofon und Synthesizer. Auf seinem Album »Sosie« (1997) interpretierte er französische Chansons im westafrikanischen Stil.

Kafalo Sekongo freut sich auf das Konzert, mit dem der Städtepartnerschaftsverein auch dazu beitragen will, das Bild Afrikas hierzulande zu erweitern. Die Musik von dort werde oft auf das Trommeln reduziert. Das Beispiel Salif Keita zeige: »Sie ist viel mehr als das.« (cbs)



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