*
Headerbild
blockHeaderEditIcon
MegaMenü
blockHeaderEditIcon

    Wir möchten auf einen Fachtag Gesundheit und Wohlergehen aufmerksam machen, der am 01. Juni im DIFÄM in Tübingen statt findet. Es wird auch von Bouaké die Rede sein, da der Freundeskreis St. Camille e.V. einen Workshop zu psychischer Gesundheit mitgestaltet. Referentin ist Franziska Alt, die mehrfach in Bouaké in Einrichtungen für psychisch Kranke gearbeitet hat.

    Wir möchten auf einen Fachtag Gesundheit und Wohlergehen aufmerksam machen, der am 01. Juni im DIFÄM in Tübingen statt findet. Es wird auch von Bouaké die Rede sein, da der Freundeskreis St. Camille e.V. einen Workshop zu psychischer Gesundheit mitgestaltet. Referentin ist Franziska Alt, die mehrfach in Bouaké in Einrichtungen für psychisch Kranke gearbeitet hat.

    Mehr Info...

    Frohes neues Jahr

    (26 x gelesen)
    Jan 14 2018

    Hallo liebe Frau Röthemeyer,



    Wie geht es Ihnen? Mir geht's ganz gut. Ich wünsche Ihnen ganz herzlich ein frohes Neujahr. Ich muss mich noch bein Ihnen bedanken für alles, was Sie für die Städte-Partnerschaft machen. Dank dieser Partnerschaft wurde noch Ende 2017 eine wunderschöne Aktion für die Stadt Bouaké geführt: Ich möchte die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen, um allen Reutlingern, die diese Partnerschaft unterstützen, Danke zu sagen. Sie haben, ohne es zu wissen, den Schülern von Lycée Moderne Belleville ein tolles Geschenk fürs Neujahr  gemacht und das mit deren wunderschönen Lehrer Dodohoré Ange Frédéric. Dodohoré hatte die Idee mit seinen Schülern die 16 Gebäude von Lycée Moderne Belleville anzustreichen. Die Schule wurde in den 80en gebaut und hatte bis dahin niemals keine neue Farbe-schicht bekommen. Der Deutschclub von dem Gymnasium hat dran gedacht und hat mit der Unterstützung seiner Partnerschule in Reutlingen (HAP-Grieshaber Gymnasium) des Lycée Moderne Belleville ein neues Gesicht gegeben. Sie haben acht Tage lang an diesem Projekt gearbeitet. Arbeittage waren so geplant:

    7h: Treffen am Lycée Moderne Belleville, wo ein gemeinsames Frühstück genommen war. Dann war los mit der Arbeit bis Mittagspause wo alle Arbeiter (Schüler und Lehrer sowie der Profimaler, unter dessen Begutachtung alle gearbeitet haben) zusammen assen und dann arbeiteten noch bis 17 oder sogar mannchmal 18.

    Was besonders wunderschön an dieses Projekt ist, ist dass es, soviel ich weiss, von keinem anderen Deutschclub vorhergemacht wurde. Ich habe dem Dodohoré gefragt, wie er zu dieser Idee gekommen ist, und er erklärte mir, die Idee stammt aus dem Deutschlehrbuch Kapitel 8. Der Titel von diesem Kapitel ist "Mitmachen" und es ist da ein Text,in dem man von sozialem Engagement , von einem Workkamp spricht, wobei Jungendliche die Renovierung eines alten Schlosses unternehmen.

    Dem Dodohoré und den Schülern des Deutschclubs habe ich schon gratuliert für die Arbeit. Ihnen und auch allen Reutlingern besonders dem HAP Grieshaber Gymnasium möchte ich danke sagen. Danke auch an den Städtepartnerschaftsverein und an das Rauthaus Reutlingen.

    Am 31. Dezember um 13 Uhr wurden alle Projektteilnehmer zu einem Büffet auf dem renovierten Schulhof von Dodohoré eingeladen. Dodohoré hat die Gelegenheit ergriffen, um allen zu gratulieren und seine Wünsche für das neue Jahr auszudrücken.
    Laka Coulibaly
     

    mehr...
    Jan 14 2018


    Hallo liebe Inge,
    Excuse pour le retard de ma réponse.
    Ich bin seit seiner Woche so beschäftigt. Wir haben im Moment eine Projektwoche. Ich hatte dir erzählt, was wir mit der Spende von BZN machen wollen. Wir haben letzten Samstag mit dem Streichen der Schule angefangen. Wir hatten eine Pause am Weihnachten und wieder am 26. los. Heute ist der letzte Tag. Wir haben fast die Ganze Schule gestrichen. Ich arbeite mit einer Gruppe von 22 SchülerInnen und sind von einem Maler betreut.
    Dies ist die erste Etappe der Projekte, die wir dieses Schuljahr erledigen wollen. Lycée Moderne Belleville sieht heute ganz anders aus. Wir sind sehr stolz auf die erledigte Arbeit. Morgen lade ich die Gruppe zu einem Büffett ein. Ich schicke dir weitere Bilder morgen. Dann siehst du wie die Schule heute aussieht.
     A propos Bücher, wir haben drei Klassen von 2nde, die Deutsch lernen. Die seconde A3 hat 73 SchülerInnen, die A4 hat 71 und die C3 hat 88. Es sind also insgesamt 232 Deutschlernende in der Seconde. Nur etwa 10 Prozent von ihnen haben ein Buch.
    Liebe Inge, ich wünsche dir einen guten Rutsch ins Neujahr.
    LG

    mehr...

    Städtepartnerschaft

    (19 x gelesen)
    Nov 23 2017

    Der Städtepartnerschaftsverein Reutlingen- Bouaké e.V. organisierte eine Gruppenreise. 16 Reutlinger waren fasziniert von Bouaké in der Elfenbeinküste und seinen gastfreundlichen Bewohnern.

     Zu  Besuch bei Freunden

    „Das ist unser Bouaké,“ mit einer großen Handbewegung scheint Laka Dieudonné seine Heimatstadt zu umarmen. Während der Koordinator der Reise und Vertreter des Vereins AREBO (d.h. übersetzt Freunde von Reutlingen und Bouaké)durch die ivorische Stadt im Norden der Elfenbeinküste führt, werden im modernen gelben Stadtbus Kameras und Handys gezückt. 16 Reutlinger Besucher sind auf Sightseeing-Tour in Reutlingens Partnerstadt in der Elfenbeinküste.  Was sie draußen sehen sind Sehenswürdigkeiten der etwas anderen Art. Leuchtend bunte Stoffe getragen von geschäftigen, aufrecht durch die Menge schreitenden Frauen, tausende Motorradtaxis, unglaubliche Massen von Fußgängern, üppig grüne Papaya- und Orangenbäume. Handwerker hämmern am Straßenrand auf verbeulten Autofelgen herum, Schneider bügeln mit Holzkohleeisen farbenprächtige Gewänder, vor ihren Hütten rattern antike Singer- Nähmaschinen. Die Millionenstadt im Norden des westafrikanischen Landes präsentiert sich wie ein riesiges Schaufenster für Kleinst-Unternehmer und emsige Handwerker, für Händler aller Art und fröhliche Lebenskünstler.  

    Der leuchtend gelbe Bus mit der Aufschrift „Stadt Reutlingen,“ ehemals Teil des RSV-Fuhrparks, fällt auf. Mitten durch den wuseligen Markt rumpelt er. Draußen schauen neugierige Menschen ihm nach, einige winken. So viele Weiße gibt es hier nicht alle Tage zu sehen. Die saugen nicht weniger neugierig das bunte Treiben draußen vor den Fenstern in sich auf. Busfahrer Kouamé ist in seinem Element, balanciert nur wenige Centimeter vorbei an Häufchen aus erdigen Yamswurzeln, Zwiebeln, Chilies, exotischen Früchten und all den Köstlichkeiten, die das Land bietet. In großen bunten Emailschüsseln wird Atieke feilgeboten, das krümelige weiße Nationalgericht aus Maniok, das auch die Touristen aus Reutlingen täglich genießen werden. Dazu Erdnusssoße mit Hühnchen oder – für die ganz Experimentierfreudigen - Gnangnansauce mit Agouti. Das ist ein heimisches Wildnagetier. Alles bio und regional.

    „Die warme Herzlichkeit der Menschen, die Aufnahme wie bei guten Freunden – das werde ich nie vergessen,“ wird Silke Brugger am Ende der Reise sagen und bringt damit auf den Punkt, was viele Teilnehmer empfunden haben. Die städtische Mitarbeiterin hat die Reise mitgemacht, weil sie mit eigenen Augen sehen wollte, wie das Leben in der Partnerstadt wirklich ist.

    Der Städtepartnerschaftsverein Reutlingen-Bouaké e.V. hat die Gruppenreise für interessierte Menschen aus Reutlingen organisiert. Ein Experiment für alle - Organisatoren wie auch Teilnehmer - denn eine Begegnungsreise mit touristischen Akzenten dieser Art hat es bisher noch nicht gegeben. Fast ein Jahr dauerte die Planung bis ins Detail. Für die nicht immer einfache Logistik und das vielseitige, dicht gedrängte Programm hatte sich der Partnerverein AREBO vor Ort stark ins Zeug gelegt. Das Fazit des Reutlinger Vorstandsteams, Kafalo Sekongo, Ingeborg Röthemeyer, Sabine Gross und Holger Bergmann: „Unsere Erwartungen wurden noch übertroffen durch das vielseitige, erlebnisreiche Programm und vor allem die intensive Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Bouaké sowie die Begeisterung und Aufgeschlossenheit der Reiseteilnehmer.“

    Sieben Tage Programm-Marathon in glühender Hitze. So viele Highlights! Eins davon ganz sicher der feierliche Moment, als der älteste der versammelten Stammeshäuptlinge in prächtigem Ornat im Dorf Kouakro die Erde mit einem traditionellen Getränk benetzte und Zwiesprache mit den Ahnen hielt, um mit deren Segen eine neue Atieke Mühle einzuweihen.

    Die Bedeutung der Städtepartnerschaft wurde betont durch einen offiziellen Empfang im Rathaus mit Grußworten sowie ein gemeinsames festliches Abendessen auf Einladung des Oberbürgermeisters. Djibo Nicolas hob das besondere Engagement seiner Reutlinger Amtskollegin Barbara Bosch hervor, die „sehr viel für unsere Beziehung und die Entwicklung von Bouaké tut.“ Und an die Besuchergruppe gewandt: „Sie sind Botschafter der Bevölkerung von Reutlingen.“

    Bei Besuchen in Reutlinger Partnerschulen sowie in der Deutschabteilung der Universität zeigten sich die Reisenden davon beeindruckt, wie wichtig den Menschen Bildung trotz schwierigen Bedingungen ist. In den Schulklassen sitzen zwischen 80 und 100 Schülerinnen und Schüler, davon haben höchstens 20 ein Lehrbuch.

    Weitere Höhepunkte hielten die Besucher bei tropischen Temperaturen auf Trab. Eine Radtour durch die Stadt geriet zum Abenteuer. Im Zentrum „St.Camille“ für psychisch Kranke wurde eine Brillen-Spende übergeben. Eine der ältesten Einrichtungen aus Reutlingen, die von Margret Grimm gegründete Entbindungsklinik Diezoukouamékro, wurde besucht, ebenso wie einige Kunsthandwerker, eine Cashewnussverarbeitung und eine Kakaoplantage. Ebenfalls ein Highlight, ein kultureller Abend  mit virtuosen traditionellenTrommel-, Balafon- und Tanzbeiträgen. Nicht zu vergessen das jüngste Reutlinger Projekt: Biogasanlagen für  Schulen in Bouaké (der GEA berichtete).

    Besonders in Erinnerung bleiben werden indessen persönliche Begegnungen in den Häusern der Gastgeber und intensive freundschaftliche Gespräche mit den Partnern AREBO und APABO (Deutschlehrerverband)sowie mit befreundeten Deutschlehrern  und der aufgeschlossenen, herzlichen Bevölkerung.

    Eine weitere Reise soll es auf jeden Fall geben, so das spontane Fazit des Vereinsvorstands. Und das vielleicht schon in zwei Jahren.

    In der Mitgliederversammlung am 01.Dezember um19 Uhr im Alten Rathaus, Rathausstraße 8, wird es weitere Impressionen von der Reise geben. 

    mehr...

    "Ich bin so gespannt, wie es in Bouaké aussieht," sagt Silke Brugger, die zum ersten Mal in ein westafrikanisches Land reist. "Tatsächlich bin ich auch aufgeregt, weil es ja ein völlig anderer Kulturkreis ist.  

    Der Städtepartnerschaftsverein Reutlingen-Bouaké hat für interessierte Reutlinger eine Reise in die Partnerstadt in der Elfenbeinküste organisiert.

    Am Samstag geht es nun los, daher laufen bei den 16 Teilnehmern die Vorbereitungen auf Hochtouren. Dabei ist das Kofferpacken fast Nebensache. Denn wichtige Dinge wie Impfungen, Malariaprophylaxe und Visa sind schon gelaufen.

    Fast ein Jahr ist es her, dass Kafalo Sekongo, Sabine Gross, Ingeborg Röthemeyer und Holger Bergmann erste Gespräche mit dem Partnerverein AREBO (Amis de Reutlingen à Bouaké) in Bouaké führten. Die Freunde von AREBO waren sofort begeistert für das Projekt "Bürgerreise." Das Ergebnis: ein vielseitiges pralles Programm für eine (sicherlich viel zu kurze) Woche der interkulturellen Begegnung und Information.

    Einige Highlights sind ein Empfang im dortigen Rathaus sowie Besuche in Reutlinger Partnerschulen und Projekten, darunter die von der Stadt Reutlingen geförderte Biogasanlage. Eine der Kliniken, die auf Initiative der ehemaligen Stadträtin Margret Grimm entstanden sind, sowie das Zentrum für ehemalige "Kettenmenschen" St. Camille werden ebenfalls besucht. Lokale Industriebetriebe, Handwerker, Frauenprojekte und eine Kakaoplantage sind ebenso vorgesehen wie Besuche bei einheimischen Familien, Musikveranstaltungen und für Abenteuerlustige sogar eine Radtour durch Bouaké. Die Besucher aus der Achalmstadt bekommen intensive Einblicke in die dortige Lebensweise.   
    mehr...
      Center Rechts Template 1
      blockHeaderEditIcon

      Sie möchten aktiv werden?

      Sie können unsere Arbeit auf unterschiedliche Weise unterstützen:

      • durch Ihre Mitgliedschaft
      • durch eine einmalige oder Dauerspende
      • oder durch tatkräftige Mitarbeit bei unseren kulturellen Veranstaltungen

      Spendenkonto:

      IBAN: DE94 6405 0000 0100 0379 04

      BIC: SOLADES1REU

      Kontakt:

      Ingeborg Röthemeyer

      ingeborg@reutlingen-bouake.de

      Holger Bergmann

      info@reutlingen-bouake.de

      Sabine Gross

      sa_gross@t-online.de

      Kafalo Sekongo

      sekongoka@yahoo.fr


      Footer-Menü
      blockHeaderEditIcon
      Benutzername:
      User-Login
      Ihr E-Mail